Spitzenmedizin in Rorschach

Das Bodensee-Implantatzentrum in Rorschach steht für Fortschritt im Bereich der zahnärztlichen Implantologie. Es ist das einzige zertifizierte All-on-Four-Kompetenzzentrum in der Ostschweiz und setzt auch mit der Trefoil-Methode auf richtungsweisende neue Technologie.

dr prinzVor zehn Jahren hat Wolfgang Prinz das Bodensee- Implantatzentrum in Rorschach gegründet. Sein Ziel war es, Patientinnen und Patienten eine möglichst hohe Fachkompetenz im Bereich der oralen Implantologie zu bieten. Im Interview erklärt er, wie sich sein Fachbereich in den vergangenen zwei Jahrzehnten verändert hat, wann es Zeit für einen Zahnersatz ist und wie Patienten von neuartigen Behandlungsmethoden profitieren.

Herr Prinz, wann ist es eigentlich Zeit für ein Zahnimplantat?

Der richtige Zeitpunkt ist sehr individuell und muss in Absprache mit einem Experten festgelegt werden. Grundsätzlich empfehlen wir Implantate nur bei Funktionsverlusten der ursprünglichen Zähne. Wichtig sind regelmässige Zahnkontrollen beim Zahnarzt. Nur so kann rechtzeitig reagiert werden. Je länger man bei Zahnproblemen zuwartet, desto schwieriger, risikoreicher und teurer kann der Eingriff am Schluss werden.

Sie sind seit über 25 Jahren im Bereich der oralen Implantologie tätig. Wie hat sich der Beruf in dieser Zeit verändert?

In meinem Fachbereich haben sich die Verfahren und Richtlinien ziemlich radikal geändert. Heute werden die Eingriffe möglichst minimalinvasiv, also mit möglichst kleinen Verletzungen, durchgeführt. Zudem sind wir durch moderne Verfahren viel schneller. Beim All-on-Four-Verfahren und bei der Trefoil-Methode kann das Entfernen der Zähne, das Setzen der Implantate und das Eingliedern der neuen Zähne innerhalb eines Tages erfolgen. Durch diese modernen Methoden konnten auch die Kosten für die Patientinnen und Patienten gesenkt werden.

Die Digitalisierung ist auch in der Medizin ein grosses Thema. Was hat sich in Ihrem Fachbereich diesbezüglich in den letzten Jahren getan?

Gerade in diesem Bereich waren die Entwicklungen enorm. Noch vor 15 Jahren waren zweidimensionale Röntgenbilder und unangenehme Gebissabdrücke an der Tagesordnung. Dank optischer Scanverfahren und 3D-Modellen gehört beides der Vergangenheit an. Für die Kunden haben diese Entwicklungen gleich mehrere Vorteile. Neben Zeit- und Kostenersparnis erlauben es uns diese digitalen Errungenschaften, genauer zu arbeiten, wodurch das Risiko für Komplikationen erheblich gesenkt werden konnte.

Das Bodensee-Implantatzentrum ist das einzige All-on-Four-Kompetenzzentrum in der Ostschweiz. Was zeichnet diese Methode aus?

Grundsätzlich geht es darum, mit nur vier Implantaten einen vollständigen, festsitzenden und sofort belastbaren Zahnersatz zu schaffen. Ziel des Therapiekonzepts ist es, den Komfort zu optimieren und die Kosten zu reduzieren. Das gelingt uns dank der niedrigen Implantatzahl und des Verzichts auf Knochentransplantate oder Knochenaufbauten. Ausserdem ist bei dieser Methode kein Provisorium mehr nötig. Die Operationstechnik ist sehr anspruchsvoll und erfordert bestimmte anatomische Voraussetzungen beim Patienten.

Seit kurzem bieten Sie auch das neuartige Trefoil-System an. Was sind die Besonderheiten bei dieser Behandlungsmethode?

Trefoil ist ein bahnbrechendes Verfahren mit einem festsitzenden Zahnersatz ohne Prothese im Unterkiefer. Im Unterkiefer werden entweder unter Narkose oder unter Lokalanästhesie mithilfe einer Schablone drei Implantate in vordefinierten Positionen gesetzt. Nach Abschluss der Operation fertigt der Zahntechniker dann den fixen Zahnersatz an. Durch diese kosteneffiziente Methode hat der Patient innerhalb kürzester Zeit einen fest verankerten komfortablen Zahnersatz.

Was wird in zehn Jahren möglich sein, was heute noch nicht geht?

Die Entwicklung geht ganz klar in Richtung Automatisierung und geführter Implantologie. Eine grosse Rolle werden wahrscheinlich Robotersysteme spielen. Das bringt dem Patienten noch mehr Sicherheit und spart Kosten durch bessere Planbarkeit. Der Zahnarzt wird durch Robotersysteme aber keinesfalls überflüssig. Schlussendlich braucht es immer jemanden, der mögliche Komplikationen vorausahnen kann und weiss, was in Notfällen zu tun ist. Für Behandlungspläne wird es also auch in 25 Jahren noch Zahnärzte brauchen.

Neuer Fachbereich im Bodensee-Implantatzentrum

Bald wird im Bodensee-Implantatzentrum auch biologisch-ganzheitliche Zahnmedizin durch einen weiteren erfahrenen Kollegen angeboten. Keine Körperregion ist so sehr mit Schwermetallen, Legierungen, giftigen Materialien, toten Körperorganen aus wurzelbehandelten Zähnen und Entzündungen durchsetzt wie der Mundund Kieferbereich. Die biologisch-ganzheitliche Zahnmedizin geht davon aus, dass die Ursache der meisten chronischen Erkrankungen in diesem Bereich begründet sind. Der Ansatz der biologisch ganzheitlichen Zahnmedizin besteht nun darin, diese Zusammenhänge zu erkennen, kinesiologisch auszutesten und aus den gewonnenen Ergebnissen ein effizientes und individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln. Weitere Informationen zu den angebotenen Verfahren unter: www.biologische-zahnheilkunde.ch